IOTA auf dem Weg zum Industrie Blockchain Standard

IOTA auf dem Weg zum Industrie Blockchain Standard

Ralf Rottmann, IOTA-Stiftung:

IOTA auf dem Weg zum Industrie Blockchain Standard:

“Der Aspekt des gebührenfreien Zugangs ist zentral, nur so kann mittelfristig eine echte M2M- und Internet of Things-Ökonomie geschaffen werden. Aus unserer Sicht sind Transaktionsgebühren ein Relikt der zentral gesteuerten Zahlungsabwicklung und verhindern dies.

IOTA will einen Standard für industrielle Distributed-Ledger-Technologien (DLT) etablieren, zu dem auch Blockchains gehören, weshalb sich IOTA die Rechtsform einer gemeinnützigen Stiftung gegeben hat

Krypto-Coins über ICOs (Initial Coin Offering) starten und schnell reich werden – so denken heute die meisten Leute an Unternehmen, die ein Geschäft rund um Kryptowährungen aufbauen. Und auch Unternehmen, die die zugrunde liegende Blockchain-Technologie für den Einsatz in der Industrie, in der Energietechnik und in der Logistik nutzen wollen, tun aus rein altruistischen Motiven wenig, sie wollen auch Geld verdienen.


IOTA auf dem Weg zum Industrie Blockchain Standard

Diesen Ruf wollte IOTA nicht einnehmen:

“Unsere Rechtsform ist die einer gemeinnützigen Stiftung, als IOTA-Stiftung können wir nicht einmal Gewinne erzielen”,

sagt Ralf Rottmann, Mitglied des Vorstands der IOTA-Stiftung mit Sitz in Berlin . Ziel der Stiftung ist es vor allem, die Standardisierung des Kernprotokolls voranzutreiben und den Unternehmen so den Zugang zu einer blockchain-ähnlichen Technologie zu ermöglichen, die als offener Industriestandard kostenfrei zur Verfügung steht. “Ich spreche von Blockchain-ähnlicher Technologie, weil IOTA einige der Hauptnachteile traditioneller Blockchain-Ansätze vermeidet, indem es weder Blöcke noch eine eindimensionale Kette hat. IOTA basiert auf einem gerichteten antizyklischen Graphen (DAG).

Keine wilden Spekulationen

Da der Hauptzweck der Organisation darin besteht, die Technologie zu standardisieren und zugänglich zu machen, wurde die IOTA-Stiftung von den deutschen Behörden als gemeinnützige Organisation anerkannt. Rottmann:

»Das macht die IOTA Stiftung einzigartig und äußerst glaubwürdig in einem hochspekulativen Umfeld.«

Obwohl der IOTA-Technologie eine eigene Kryptowährung hat, weil er eine Voraussetzung für eine transaktionsfreie Datenökonomie ist, kauften die Gründer von IOTA Tokens auch selber – wie alle anderen auch.

IOTA hat die Technologie für Industrie 4.0

Wilde Spekulation als Einkommensquelle steht ihnen daher nicht von Anfang an offen. Ihre Motivation liegt vielmehr ausschließlich darin, drängende Projekte wie Energiewende, eHealth und Industrie 4.0 voranzutreiben und einen Standard für die M2M-Wirtschaft auf Basis von IOTA zu etablieren. “Letztendlich ist dieses Ziel den erheblichen Mehraufwand des deutschen Stiftungsrechts wert”, sagt Ralf Rottmann.




Quelle: https://iota-news.com/
Bildquelle: https://iota-news.com

Schreibe einen Kommentar